Mediatives Coaching

Mediatives IRP-Coaching

Was tun, wenn Sie den Konflikt beilegen wollen, der andere sich aber nicht zur Teilnahme an einer Mediation bereit erklärt?

Ich erlebe dieses Szenario in meiner Praxis leider recht häufig. Aus diesem Grund habe ich mich auf die Suche nach einer Lösung für diese doch vermeintlich unlösbare Situation begeben. Und: ich habe sie gefunden!

Mithilfe einer Methode, die sich IRP-Coaching nennt, können Sie den Konflikt für sich! klären.

Das IRP-Coaching ermöglicht, Konflikte mit wichtigen anderen Personen auch dann zu klären, wenn diese kein Interesse an einer Mediation zeigen. Sie fragen sich nun wahrscheinlich: „Wie soll das denn gehen, wenn der andere nicht da ist?“. Genau das habe ich mich auch gefragt, als ich zum ersten Mal davon hörte. Nach meiner ersten eigenen Erfahrung und die anschließende Ausbildung zum IRP-Coach bin ich mir bewusst geworden, welch gutes und passendes Angebot diese Coachingmethode für Menschen ist, die sich für eine Mediation entschieden haben, doch keine Unterstützung in der anderen Konfliktpartei erhalten.

Das IRP-Coaching ist ein imaginatives Verfahren und nutzt dabei das sogenannte implizite Wissen über die jeweils wichtige andere Person und die eigenen Bedürfnisse. Während des Coachings werden die Klienten auf der sogenannten Inneren Bühne angeregt, mit demjenigen oder derjenigen anderen Person (z.B. Ehemann, Mutter, Bruder, Geschäftspartner oder Sohn etc.) in ihrer Vorstellung zu sprechen. Nun wird auf der Inneren Bühne erlebt, gespürt und erkant, welche Bedürfnisse und Emotionen spontan entstehen. Die Klienten sprechen in der Vorstellung aus, was Ihnen gerade wichtig ist und können dann die Reaktionen des Gegenübers wahrnehmen.

Wir sprechen bei einer solchen Klärungsarbeit vom „Imagery Scripting“, da es eine Begegnung auf fiktiver Ebene ist, die so vorher noch nie stattgefunden hat. Genau das ist aber hilfreich. Ihnen wird deutlich, was wichtig ist und sie können unabhängig von anderen Personen in eine mentale, emotionale und verbale Aktion kommen, darüber sprechen und eine Auseinandersetzung erfahren, die bisher auf der Äußeren Bühne nicht möglich war. Wenn nötig, können aus den gewonnenen Erkenntnissen auch Handlungsstrategien für das Agieren auf der Äußeren Bühne, also für Ihre reale Beziehung erarbeitet werden.

Das ist auch für eine gesunde Psyche stützend, drängenden Bedürfnissen in einem geschützten Rahmen Ausdruck verleihen zu können und sich darüber klar zu werden, was einem wirklich wichtig ist.

Der IRP-Coachingansatz ist von meinem Kollegen René Jessulat in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Schmucker entwickelt worden.

Eine Mediantin sagte nach einer Sitzung zu mir:

„Ich habe mit dieser Methode nichts anfangen können! Ich habe Ihnen vertraut, auch weil mein Bedürfnis, den Konflikt für mich endlich abschließen zu können, so groß war. Ich bin erstaunt, in so kurzer Zeit zu so viel Wissen und Erkenntnis über den Streit mit meinem Mann gekommen zu sein! Ich weiß nun, dass ich ihn nicht ändern kann, doch verstehe ich einige seiner Verhaltensweisen besser. Und ihm endlich das sagen zu können, wozu ich sonst nie gekommen bin, brachte für mich eine große Erleichterung! Ich hätte viel früher zu Ihnen kommen müssen!“ (Trennungskonflikt)